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Der Vereinsgedanke

Was verstehen wir unter dem Begriff „Vereinsgedanke“?

Genau das Gleiche wie jeder andere Verein auch.

Nämlich das fundamentale Prinzip des freiwilligen Zusammenschlusses von Menschen, die gemeinsam ein bestimmtes, nicht kommerzielles Ziel verfolgen. Er bildet das ideelle Fundament des traditionellen Vereinswesens und basiert auf Werten wie Gemeinschaft, Solidarität, Demokratie und ehrenamtlichem Engagement.

Nehmen wir das mal klassisch auseinander:

Freiwilligkeit:
Jedem steht es frei, dem Kölner PC Freunde e. V. beizutreten oder diesen wieder zu verlassen. Hier müssen wir nicht weitschweifend ausholen.

Gemeinsame Interessen:
Wir alle nutzen Computer und unser Wissen liegt zwischen 0 und 95 %. Niemand in unserem Verein weiß alles über Computer. Auch unsere ehrenamtlich arbeitenden Techniker können nicht alles wissen. Darum stellen wir Fragen innerhalb unseres Teams, um jede Frage der Mitglieder beantworten zu können.
Unsere Mitglieder wiederum greifen auf dieses Wissen zurück und sorgen mit ihrem Mitgliedsbeitrag dafür, dass das Zusammenstellen und Verbreiten der Antworten ermöglicht werden kann.

Nichtkommerzielles Ziel:
Es dürfte klar sein, dass bei einem Mitgliedsbeitrag von gerade einmal 40 Euro pro Jahr kein Reichtum angehäuft werden kann. 40 Euro reichen nicht mal aus, um den Verein gesichert zu führen. Regelmäßig müssen wir privates Geld zuschießen, um alle Rechnungen zahlen zu können. Darum sind Spenden immer willkommen und auch essenziell für den Fortbestand des Vereins.

Solidarität:
Es gibt (wie wahrscheinlich in jedem anderen Verein auch) 3 Arten von Mitgliedern.
Der Macher: Das sind die Mitglieder, die immer da sind und den Verein tragen und gestallten.
Der Nutznießer: Ist das Mitglied, das nimmt, aber nur selten etwas gibt.
Der Förderer: Mitglieder, die man kaum kennt, die den Verein durch ihren Mitgliedsbeitrag aber fördern.
Jedes Mitglied ist wichtig.
Es gibt aber immer wieder Mitglieder, deren Anzahl leider immer weiter steigt, die mit dem Wort „Solidarität“ nicht viel anfangen können.
Auch wenn sich unsere Vereinsmitglieder persönlich nicht kennen, kann jedes Mitglied auf andere Mitglieder Acht geben. So kann z. B. der Drang, immer der Erste sein zu wollen, etwas zurückgeschraubt werden. Sich selbst die Frage zu stellen: „Ist mein Anliegen so wichtig, dass es montagmorgens um Punkt 10 Uhr gelöst werden muss?“ Aber auch die pünktliche Zahlung des Mitgliedsbeitrages gehört zum solidarischen Gedanken. Die, die sich sagen: „Die Beitragsrechnung kann ich auch später überweisen“, führen zu einer allgemeinen Schwächung des gesamten Vereins.

Demokratie:
Wir ermutigen unsere Mitglieder immer wieder, sich bei Problemen bei uns zu melden, um große oder auch kleine Missstände auszuräumen. Jedes Mitglied darf und soll den Verein in die richtige Richtung lenken. Dafür ist es aber notwendig, dass erkannte Probleme auch gemeldet werden.
Deutschland ist eine „Demokratie“. Doch wenn jeder alles, was unsere Regierung scheinbar falsch macht, einfach hinnimmt, wird sich niemals etwas ändern.
Ein Beispiel: Ein Mitglied sagte uns, dass bei einer älteren Version unserer Vereinswebseite, die Schrift wegen des Hintergrunds nicht optimal lesbar sei. Noch am selben Tag haben wir ein Team-Meeting abgehalten und die Farbe des Hintergrunds überprüft und gleich so angepasst, dass alles besser lesbar war.
Wir warten nicht darauf, dass die Hälfte unserer Mitglieder in einer Großdemonstration auf uns zustürmt und randaliert. Nein, wir handeln auch, wenn uns ein Mitglied ein Problem meldet.
Wenn es unzufriedene Mitglieder gibt, die Vereinsprobleme nur am eigenen Küchentisch besprechen, ohne dass der Verein dies mitbekommt, können wir natürlich auch nicht handeln.
Zur Demokratie gehört aber auch, dass unsere Mitglieder ein gewisses Interesse am Verein zeigen und diesen nach Kräften unterstützen. Auch wenn es hier lediglich um Mundpropaganda und das gelegentliche Lesen und Kommentieren unserer Beiträge geht.

Ehrenamtliches Engagement:
Also mehr Ehrenamt geht nun wirklich nicht. Alleine die Erstellung und Pflege der Vereinswebseite kosten uns viele Hundert Stunden ehrenamtliche Zeit pro Monat. Die Arbeit mit unseren Vereinsmitgliedern läuft zu 100% ehrenamtlich. Lediglich für die steuerliche Buchführung haben wir einen Steuerberater, der selbstverständlich ein „normales“ Honorar bekommt.
Der Kölner PC Freunde e. V. basiert zu 95% auf ehrenamtlichen Arbeitsleistungen.

Fazit:
Der „Vereinsgedanke“ des Kölner PC Freunde e. V. ist neben den oben genannten, hauptsächlich der, jedem eine bezahlbare PC-Hilfe zu ermöglichen. Und das geht nur, wenn alle Vereinsmitglieder an einem Strang ziehen und die eigenen Bedürfnisse ein wenig zurückschrauben.

Ihr KPCF-Team


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