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Wie schaffen wir es, bekannter zu werden?

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Wie schaffen wir es, bekannter zu werden?Geschrieben von: Gerhard D.
Wie schaffen wir es, bekannter zu werden? Ich möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Gerhard D., bin 68 Jahre jung, wohne in Köln Zollstock und meines Wissens nach, eines der ersten Mitglieder, das sich in die Vereinsliste hat eintragen lassen. (Wenn mich nicht alles täuscht, bin ich Mitglied Nummer 21 gewesen.) Ich habe auch immer versucht meinen Verein mit aller Kraft zu unterstützen und habe in den letzten Jahren wenigstens 15 Mitglieder für den Verein werben können. Da ich immer einen sehr guten Draht zu den ehrenamtlich tätigen Technikern hatte, möchte ich jetzt einmal etwas aus dem „Nähkästchen“ plaudern.

Seit nun mehr 14 Jahren kämpft der Kölner PC Freunde e. V. für seine Mitglieder, damit diese nicht in irgendwelche Internet-Abzocker-Fallen tappen. Da dem Verein von Anfang an die finanziellen Mittel fehlten, um massive Außenwerbung zu schalten, haben die Macher des Vereins Jahre lang auf die Mitarbeit der Vereinsmitglieder gehofft. Leider wurde der Verein trotz großzügiger Geschenke (sei es die Belohnung für das Werben neuer Mitglieder oder unser Bonuspunktesystem usw. usw.) enttäuscht. Immer wieder mussten die aktiven Mitglieder feststellen, dass der Verein derjenige ist, der von den Mitgliedern ausgenommen wird.

Wie ist das zu verstehen?

Nehmen wir mal einen bekannten Automobilclub (um keinen Namen zu nennen, sagen wir mal „der Bananen-farbige Club mit den Flügeln“ ;-) ) und behaupten wir mal, dass wenigstens die Hälfte unserer Mitglieder auch in diesem oder einem anderen Automobilclub Mitglied sind.
Unseren Verein rufen viele Mitglieder fast täglich an, um aber auch die kleinsten Problemchen vom PC Verein lösen zu lassen. Wohin gegen der Automobilclub im besten Fall alle paar Jahre mal angerufen wird.

Jetzt wollen wir aber nicht sagen, dass unsere Mitglieder nicht so oft, wie sie mögen, eine Online-Hilfe beantragen können und sollen. Es geht mehr um das Gleichgewicht der Dinge. Der Verein hat scheinbar Mitglieder, die wegen jedem kleinen Pups, den der Computer von sich gibt, eine vollständige Überprüfung anfordern, und diejenigen, die alle paar Monate mal eine Inspektion wünschen.

50 Online-Hilfen pro Jahr sind bei gerade einmal 40 Euro Jahresbeitrag, ein wenig übertrieben.

Einen Gästebucheintrag, eine Spende oder mal die Werbetrommel bei Freunden und Bekannten rühren, machen aber die allerwenigsten. Hier sollte meiner Meinung nach mal angesetzt werden.

Blicken wir mal in die Vergangenheit und schauen uns mal die Mitgliedsbeiträge an.

2008, als der Verein gegründet wurde, wurden gerade einmal 25 Euro Jahresbeitrag erhoben. Wie der Verein mit diesen geringen Mitteln überhaupt „groß“ werden konnte, ist mir echt schleierhaft.

2014 wurde der Mitgliedsbeitrag das erste Mal angehoben und das gerade einmal um 10 lächerliche Euro. Gerade hier können Sie feststellen, dass es unserem Verein nicht ums Geld, sondern ums Überleben geht.

2022 musste der Beitrag auf 40 Euro angehoben werden, da alles um uns herum einfach sehr viel teurer geworden ist. Und wieder möchte sich der Verein nicht bereichern, sondern kämpft ums nackte Überleben. Wenn ich daran denke, um wie viel sich in dieser Zeit die Beiträge für meine Autoversicherung, Miete und alles andere erhöht hat, ist die Preisanpassung beim Kölner PC Freunde e. V. geradezu ein Witz. Wobei hier im Verein immer wieder Leistungen dazu gekommen sind, die sicherlich nicht mit eingerechnet wurden (Android, Apple, Vereinswerkstatt usw. usw.)

Bei diesem Preis ist teure Werbung einfach nie wirklich finanzierbar gewesen und wird es mit Sicherheit auch nicht.

Darum müssen wir als Mitglieder endlich aktiv werden und dem Verein das zurückgeben, was wir über die Jahre einfach versäumt haben „Werbung für den Kölner PC Freunde e. V. machen“.
Und das ohne Wenn und Aber. Wir sollten nicht fragen „Was kann der Verein für uns tun, sondern was können wir für den Verein tun“ (Ok, von John F. Kennedy geklaut, aber der hat es selber von einem Schulleiter des protestantischen Elite-Internats Choate abgekupfert!).

Ich jedenfalls bemerke immer mehr, dass es dem Verein nicht gut geht und der Kampf um die finanziellen Mittel immer heftiger wird. Erst bei einem kürzlich geführten Gespräch mit einem aktiven Mitglied wurde mir bestätigt, dass diese selber immer mehr Geld aus eigener Tasche beisteuern müssen, um den Verein lebensfähig zu halten.

Liebe Mitglieder und die, die es hoffentlich noch werden mögen: Helft diesem außergewöhnlichen Verein auch diese, für uns alle, schwere Zeit zu überstehen und macht Werbung wo immer es geht.

Fragt dabei nicht: „Was bekomme ich dafür, sondern was kann ich sonst noch unternehmen, um den Kölner PC Freunde e. V. so gut es geht, zu unterstützen.“

Über Kommentare zu diesem Beitrag würde ich mich sehr freuen.

In aller Hoffnung und Hochachtung für unseren Verein und wir es gemeinsam schaffen, bekannter zu werden,

euer Gerhard


Kommentare oder Vorschläge zu diesem Beitrag

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Lieber Thomas, An anderer Stelle habe ich schon angekündigt, dass ich eine konkrete Vorstellung habe, wie man den Bekanntheitsgrad des Vereines vergrößern und damit den Mitgliederzulauf vermehren könnte:
Es geht um Öffentlichkeitsarbeit!
Hat der Verein Verbindungen zur Presse, nicht nur zur regionalen, sondern auch zu weiter entfernt liegenden? Wenn dem so ist, dann kann man es so machen, wie es auch manche Schulen machen, die in ihrem Kollegium jemanden haben, der dafür sorgt, dass mindestens jeden Monat ein Bericht über irgendeine Aktivität der Schule in der Presse erscheint. So gäbe es doch aus dem Vereinsgeschehen vieles an Bemerkens- und Berichtenswertem, das man über die Verbindungsleute in der Presse in die Berichterstattung der jeweiligen Ortspresse oder über die Wochenbeilage PRISMA in das Bewusstsein der Leser einschleusen kann. Während es bei den Schulen immer nur um einen regionalen Kreis Interessierter geht, kann der Verein das ja vielleicht auch deutschlandweit versuchen.
Bei solchen kurzen Artikeln ist neben dem Hauptthema auch immer darauf zu achten, dass die spezifischen Merkmale des Vereins, die ihn attraktiv machen, nicht direkt aufgezählt werden, aber für den Leser doch erkennbar sind.
Sollte es dann mal um die Schriftführung in dieser Sache gehen, wäre ich gerne zur Mitarbeit bereit.
Ich hoffe, damit eine verwertbare Anregung gegeben zu haben.
Herzlichst
E.K. 247624, der Versifax

Lieber Gerhard, ich möchte mich gerne deinem wichtigen Anliegen anschließen und behaupte mal so aus dem Stegreif: „Wir haben es hier halt mit Computerspezialisten und nicht mit Finanzexperten zu tun.“ Ich bin zwar erst seit ca. 4 Jahren Mitglied im Kölner PC Freunde eV, aber das Geld, was ich bei „normalen“ PC Profis ausgegeben hätte, um meine „Problemchen“ lösen zu lassen, hätte mich ein kleines Vermögen gekostet.
Leider ist es aber häufig so, dass, wenn ich über unseren Verein erzähle, die Rückmeldung kommt: Meine Kinder machen das für mich oder ich glaube nicht, dass ich dafür überhaupt Bedarf habe.

Alleine die regelmäßige Kontrolle meines Rechners durch die Techniker des Vereins lassen mich besser schlafen. Bisher gab es keine Frage, die mir hier nicht beantwortet wurde.
Wie du richtig vermutest, bin ich auch ich Mitglied in einem Automobilclub und schlaffe einfach besser mit der Gewissheit, dass wenn mal was passiert, mir auch schnell und kompetent geholfen wird. Auch wenn das nur alle Jubeljahre mal vorkommt.
Einen echten Vorschlag habe ich enttäuschenderweise nicht, wie wir es bewerkstelligen können, den Verein bekannter zu machen und somit mehr Mitglieder zu requirieren. Ich werde aber intensiv darüber nachdenken und gerne an dieser Stelle berichten.

Zufriedenes Mitglied 247564
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